Brillenmodelle mit Wiedererkennungswert

Die Brillenmode verändert sich ständig, Trends und Modeströmungen kommen und gehen. Trotzdem ist es ein paar Modellen gelungen, sich Jahrzehnt für Jahrzehnt zu behaupten: Das liegt vor allem am zeitlosen, klassischen Design und dem Retro-Faktor.

brillenmodelle

Kultige Brillenmodelle für Damen und Herren

Der Marke Ray-Ban gelang es, drei zeitlose Brillenmodelle zu etablieren, die auch heute noch erfolgreich sind: die Wayfarer, die Clubmaster und die Aviator. Diese Modelle bekommen Sie sowohl als Korrektur- wie auch als Sonnenbrillen.

Das Modell Wayfarer kam 1952 auf den Markt. Die Wayfarer zeichnet sich durch ihr trapezförmiges Brillengestell, einen massiven Rahmen sowie zwei längliche Silbernieten an der Front aus. In den 1960er-Jahren prägten bekannte Gesichter wie Marilyn Monroe oder James Dean den weltberühmten Wayfarer-Stil. Der endgültige Durchbruch kam jedoch erst in den 1980er-Jahren, als das Wayfarer-Brillenmodell durch den Musikfilm „Blues Brothers“ ein Kultsymbol wurde. Sie bekommen Brillen im Wayfarer-Stil sowohl im ursprünglichen als auch in neu aufgelegten Designs. Die klassische Wayfarer wurde wegen ihres massiven Gestells hauptsächlich von Männern getragen – die neueren Modelle sind jedoch dank abgerundeter Ecken im Design etwas weicher und somit auch für Frauen gut geeignet.

Ein weiterer Ray-Ban-Klassiker ist die Clubmaster aus dem Jahr 1986. Das Design dieser Kultbrille erinnert stark an die Browline-Brillen der 1950er- und 1960er-Jahre und wird daher oft mit der Rock’n’Roll-Ära assoziiert. Der obere Bereich ist dicker als der untere und rahmt das Brillenglas wie die Augenbraue das Auge. Der dünne untere Rand besteht meist aus Metall, während der obere Rand aus Hartplastik gefertigt ist. Nach den anderen beiden Brillenmodellen war die Clubmaster das dritterfolgreichste Brillenmodell des Jahrzehnts.

Noch heute ist die Aviator von Ray-Ban eine der meistverkauften Sonnenbrillen der Welt. Das geradlinige, schlichte Design überzeugt sowohl Jung als auch Alt, da es sich zu jedem Outfit und jedem Anlass tragen lässt. Die berühmte Pilotenbrille ist zwar in unterschiedlichen Größen erhältlich, wird jedoch meist als Unisex-Modell angeboten. Neben den gedeckten Braun-, Schwarz- und Grüntönen gibt es die Aviator auch in knalligen Farben – besonders im Frühling und Sommer sind diese eine gern gewählte Alternative zu den farblich zurückhaltenden Varianten. Die Fliegerbrille wurde einst von den Piloten der amerikanischen Luftwaffe getragen – und sogar eigens für diese konzipiert. Das hat gute Gründe: Zum einen ließ sich das Brillenmodell dank des schmalen oberen Randes perfekt zusammen mit einem Helm tragen. Der runde untere Rand und die Glasgröße sorgten außerdem dafür, dass die Piloten im Cockpit alles im Blick hatten, ohne von der Sonne geblendet zu werden. Noch heute werden die Flieger-Brillenmodelle mit Selbstbewusstsein, Abenteuer und Mut assoziiert.

Insbesondere bei den Brillenmodellen für Damen erfreuen sich die Cat-Eye-Brillen ebenfalls wieder großer Beliebtheit. Früher – in den 1950er und 1960er-Jahren – nannte man sie auch „Schmetterlingsbrillen“. Stars und Stilikonen wie Grace Kelly oder erneut Marilyn Monroe waren als Fan der extravaganten Brillenform bekannt. Heute zählen Sie besonders wegen ihres Retro-Charmes zu den angesagtesten Brillenmodellen. Aufgrund der äußerst femininen Form werden sie vor allem von Frauen getragen. In Kombination mit schicken Kleidern wirkt dieses Brillenmodell ebenso reizvoll wie in Verbindung mit Jeans und einem lässigen Top. Grundsätzlich gilt: Wer auffällig gestylt sein möchte, sollte zur Cat-Eye-Brille greifen, denn diese ist ein wahrer Eye-Catcher.