Wer schon einmal fieberhaft nach seiner Brille gesucht oder sie fallengelassen und dadurch beschädigt hat, weiß ein Brillenband zu schätzen. Besonders, wer Sport treibt oder eine Lesebrille trägt, profitiert von diesem praktischen Utensil.

brillenband

Vorteile von Brillenbändern

Wer eine Lesebrille nutzt, setzt diese zwischendurch öfters ab, um den Blick in die Ferne schweifen zu lassen oder sich anderen Handgriffen zu widmen. Das vergrößert die Wahrscheinlichkeit, die Sehhilfe zu verlegen. Schließlich legt man die Augengläser nicht jedes Mal ins Brillenetui. Abhilfe schafft ein Brillenband, dank dem sich Brillenträger keine Gedanken darüber machen müssen, wo sie ihre Brille abgelegt haben: Nach dem Absetzen bleibt die Sehhilfe jederzeit griffbereit um den Hals gehängt.

Dass die Brille verrutscht oder durch eine plötzliche Bewegung herunterfällt, kann jedem passieren. Besonders ärgerlich ist das, wenn dabei die unentbehrliche Sehhilfe, die Gleitsichtbrille mit den teuren Gläsern oder das neue Brillengestell zu Bruch gehen. Brillenbänder bieten einen simplen und effektiven Schutz vor Schäden. Und auch für Sportler oder Menschen, die aus Arbeitsschutzgründen auf eine Sehhilfe oder einen Augenschutz angewiesen sind, empfiehlt sich ein Brillenband.

Ein weiterer Vorteil der Brillenbänder besteht darin, dass sie den Tragekomfort verbessern. Auch wenn eine Brille Druckstellen verursacht, ist ein Brillenband hilfreich. Wer besonders empfindlich gegenüber dem Druck der gebogenen Enden von Golfbügeln hinter den Ohren reagiert, der kann stattdessen auf die Enden von gerade verlaufenden Steckbügeln zurückgreifen, bei denen ein Druck verursachender Bogen fehlt. An die Steckbügel wird dann ein Brillenband angefügt, das für sicheren Halt sorgt. Dadurch, dass das Material des Bands nachgibt, ist die Brille außerdem angenehmer zu tragen.

Verschiedene Typen von Brillenbändern

Brillenbänder lassen sich auf zwei verschiedene Weisen tragen. Sie sind entweder als seitlich herabhängende Schnur am Brillengestell befestigt und hängen beim Absetzen um den Hals oder sie werden als Kopfband am Hinterkopf fixiert. Dies ist bei Sportbrillen die beste Lösung. Bei einigen Modellen ist das Brillenband bereits in die Brille integriert und ersetzt die Bügel vollständig.

Hinsichtlich der Farbe sind Brillenträgern keine Grenzen gesetzt, ob flottes Neongrün oder gedeckte Farbtöne mit dezenten Mustern. Auch das Material variiert. Ein Brillenband kann beispielsweise aus Kunstleder oder Nylon bestehen oder als Metallkette ausgeführt sein.

Befestigung: Damit die Brille sicher hält

Ob Kopfband oder Brillenband: Das Band sollte sicher an der Sehhilfe angebracht sein und beim Tragen nicht stören. Grundsätzlich sollten Brillenbänder am besten die Möglichkeit zur Verstellbarkeit bieten.

Es existieren verschiedene Befestigungsarten: Einfach zu handhaben und sicher sind zum Beispiel rutschfeste Gummischlaufen, mit denen die Bügelenden überzogen werden. Über eine Öse lässt sich die Schlaufe enger ziehen, sodass sie am Bügelende stabil haften bleibt.

Ist das Brillenband zu lang, kann es stören, wenn die Brille weit unten vor dem Oberkörper ruht. Zudem birgt dies die Gefahr, dass das Band – und damit der Brillenträger – irgendwo hängen bleibt. Die Lösung sind Brillenbänder in verschiedenen Längen, die oftmals, etwa über einen Stopper oder Druckschieber, enger oder weiter gezogen werden können.

Auch ein Kopfband muss regulierbar sein, damit die Sehhilfe sicher aufsitzt und sich auch bei schweißtreibenden Aktivitäten keine Druckstellen bilden. Elastische, längenverstellbare Brillenbänder verhindern dies.

Brillenbänder: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Brillenbänder schützen vor Verlust und Beschädigung der Brille.
  • Ein Brillenband sollte längenverstellbar sein, um stabilen Halt und hohen Tragekomfort der Brille zu gewährleisten.