Persol-Sonnenbrille: Kultobjekt im eleganten Design

Die berühmten Sonnenbrillen mit der silbernen Pfeil-Applikation am Bügelscharnier stehen für italienisches Qualitätshandwerk und Design. Jede Persol-Sonnenbrille verbindet überzeugend Ästhetik und Funktionalität. Die meisten aktuellen Modelle greifen zwar Designmerkmale der Kultbrillen früherer Jahrzehnte auf, doch finden Sie unter dem Label auch Brillen im zeitlos-minimalistischen Design.

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Persol: Vom innovativen Sonnenschutz zur Kultbrille

Die Vorgeschichte der Persol-Sonnenbrille begann 1917, als Giuseppe Ratti – Fotograf und Inhaber eines Optikergeschäfts – die Produktion von Sonnenbrillen startete, die auf die Bedürfnisse von Piloten und Sportrennfahrern ausgerichtet waren. Er wollte Schutzbrillen herstellen, die durch innovative Technologien sowohl Tragekomfort als auch hohe Schutzwirkung boten.

Ergebnis war unter anderem die Protector-Brille mit Rauchglas und elastischem Riemen. In den 1920er-Jahren stattete er die Brillen mit sepiafarbenen Neutralgläsern aus hochwertigem Siliciumdioxid aus. Er experimentierte mit verschiedenen Gläsern und testete auf Expeditionen ihre Leistungsfähigkeit unter extremsten Bedingungen – alles nur, um sicherzugehen, dass seine Modelle in jeder Situation den bestmöglichen Schutz und Tragekomfort gewährten.

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Dass Ratti seiner Zeit immer einen Schritt voraus war, bewies er in den 1930er-Jahren erneut, als er das Meflecto-System entwickelte. Die Meflecto-Brillen waren die ersten überhaupt, die mit flexiblen Bügeln ausgestattet waren. Dadurch passten sie sich der Gesichtsform des Trägers an und es gab so gut wie keine Druckstellen mehr.

In den 1930er-Jahren wurden Rattis Brillen dann unter den Namen Persol vermarktet. Dieser Name ist dem Italienischen „per il sole“ (auf Deutsch: „für die Sonne„) entlehnt und weist auf den hohen Blend- und UV-Schutz der Persol-Brillen hin.

Bahnbrechend für die Etablierung als Marke war das großformatige Modell 649, das Ratti 1957 für die Turiner Straßenbahnfahrer entwickelte. Schon bald definierten Persol-Sonnenbrillen nicht nur das Aussehen der Turiner Straßenbahn-Angestellten, sondern waren weltweit als modisches Accessoire begehrt. In den 1960er-Jahren (nach ihrer Einführung auf dem US-amerikanischen Markt) gewannen die Sonnenbrillen von Persol zunehmend Kultstatus. Stars wie Greta Garbo, Marcello Mastroianni und Steve McQueen präsentierten sich in der Öffentlichkeit mit den Persol-Brillen und trugen so wesentlich zu deren Popularität bei.

Das sportlich-draufgängerische Image ihrer Anfangszeit haben Persol-Sonnenbrillen bewahrt. Noch heute nutzen Ski- und Formel-1-Profis sie als zuverlässigen Blendschutz. Auch dem Bergsteiger Reinhold Messner war seine Persol-Brille während der Touren zu den höchsten Gipfeln dieser Welt ein unentbehrlicher Begleiter. Markenzeichen der Persol-Brillen ist ein markantes Detail am Bügelscharnier: ein silbernes Pfeil-Symbol. Nach wie vor prangt es auf jeder Sonnenbrille von Persol. Angelehnt an antike Kriegerschwerter sorgt dieses Emblem für den hohen Wiedererkennungswert der Marke.

Persol-Sonnenbrillen stehen für italienische Handwerkskunst und elegantes Design

Wer Persol-Sonnenbrillen online kauft oder im Laden erwirbt, schätzt insbesondere das Tragegefühl, die robusten Materialien und natürlich den bewährten Sonnenschutz. Die Anfertigung in Handarbeit gewährleistet hohe Qualitätsstandards. Außerdem ist dadurch praktisch jedes Modell aus der Persol-Fabrik in Lauriano ein Unikat.

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Die kleinen Meisterstücke italienischer Handwerkskunst sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Die Panto-Fassungen passen dabei gut zum gegenwärtigen Retro-Trend. Leichte Acetat-Rahmen sorgen für einen komfortablen Sitz der Brille. Und wo einstmals das Sepiabraun dominierte, können Nutzer heute aus zahlreichen farbigen Gläsern wählen. Auch Modelle mit polarisierten Gläsern und Sonnenbrillen mit Sehstärke gehören zur Produktpalette.

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Besonders angesagt ist derzeit die Vintage-Kollektion von Persol: Diese Sonnenbrillen greifen typische Designelemente der ikonischen Modelle der 1950er- bis 1970er-Jahre auf. Neue Farben und Texturen sorgen dabei für einen modernen Anstrich. Die Bandbreite der Brillengestelle aus Acetat reicht von auffälliger Hornoptik bis hin zu erdfarbenen Madreterra-Tönen mit leichten Farbverläufen wie beim Original-Modell 649 aus dem Jahr 1957.

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Beispielhaft für diese Kollektion ist das Modell Typewriter, das international Anklang findet. Seine tastenförmigen Nieten sowie der einem Typenhebel nachempfundene Nasensteg sind Referenzen an das typische Accessoire der Journalisten und Schriftstellern der 1950er-Jahre. Sie verleiht ihrem Träger Retro-Charme und den Nimbus des Intellektuellen.

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Ebenso beliebt ist die Film-Noir-Edition, welche die Chefdesigner seit 2013 stetig um neue Modelle ergänzen. Sie ist eine Hommage an Kriminal- und Detektivgeschichten in Schwarz-Weiß: Der breitrandige dunkle Rahmen im viereckigem Zuschnitt verleiht seinem Träger eine lässige Coolness, wie sie schon die Detektive des Film noir ausstrahlten.

Wer trägt Persol-Sonnenbrillen?

Eine Sonnenbrille von Persol tragen Menschen, denen eine hohe Qualität wichtig ist. Sie wollen nicht nur eine Sonnenbrille, die sie vor UV-Strahlung schützt, sondern auch ein Modell von modischer Eleganz. Das unverwechselbare Pfeilsymbol der Marke ist für sie ein Garant für hochwertige Verarbeitung und edles Design. Der typische Persol-Kunde gibt dafür auch gern etwas mehr aus – denn Qualität hat schließlich ihren Preis. Wobei sich allerdings der genaue Vergleich der verfügbaren Brillenmodelle auszahlen kann, da man einige Modelle der Persol-Sonnenbrille durchaus günstig erwerben kann.

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Persol-Sonnenbrillen zeichnen sich durch eine unaufdringliche Eleganz aus. Ob Freizeit- oder Business-Look: Die Fangemeinde von Persol schätzt gerade, dass sich die Sonnenbrillen stets gut ins Gesamtbild einfügen und zu nahezu jeder Gelegenheit passen. Die verschiedenen Kollektionen bieten sowohl Brillen im klassisch-minimalistischen Design als auch Vintage-Exemplare.

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Dass die Persol-Fans überwiegend männlich sind, lässt sicher darauf zurückführen, dass die populärsten Träger dieser Brille Sportler und Schauspieler waren, die Maskulinität verkörperten – beispielsweise Steve McQueen. Doch finden die Unisex- und Damenbrillen von Persol auch Anklang bei Frauen. Ikonen wie Greta Garbo haben es schließlich vorgemacht.

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Sonnenbrillen von Persol genießen Kultstatus

Die Beliebtheit der Persol-Sonnenbrillen unter Filmstars ist ungebrochen. Mit Marcello Mastroianni nahm sie ihren Anfang. Durch ihr Erscheinen in Hollywoodfilmen erlangten viele Persol-Modelle Kultstatus. Und wer seinen Stars nacheifern möchte, der hat nun Gelegenheit dazu: So erlebte die legendäre Persol 649, die im Filmklassiker „Scheidung auf Italienisch“ (1961) zu Mastroiannis Markenzeichen wurde, unlängst eine Neuauflage.

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Ebenso unvergesslich ist die Persol 714, die die Coolness des amerikanischen Schauspielers Steve McQueen im Kriminalfilm „Thomas Crown ist nicht zu fassen“ (1968) unterstrich.

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Die gleiche Wirkung hatte sie bei James-Bond-Darsteller Daniel Craig. In „Casino Royal“ sorgt zu Filmbeginn die filigrane Brillenfassung des Modells 2244 und im späteren Handlungsverlauf die Persol 2720 in Schildplatt-Optik und grüner Tönung dafür, dass der Geheimagent auch bei blendendem Licht sein Ziel nicht aus den Augen verliert.