Immer wieder klagen Betroffene über rote, trockene, brennende oder juckende Augen, weil sie ihre Kontaktlinsen nicht vertragen. Doch welche Ursachen gibt es für die unangenehmen Beschwerden und wie lassen sich diese lindern? Hier erfahren Sie mehr.

rote augen kontaktlinsen

Kontaktlinsen: Rote Augen und deren Ursachen

Wenn Kontaktlinsen ein Brennen, Jucken oder Rötungen verursachen, liegt es meist daran, dass das Auge zu trocken ist – die roten Äderchen im Augenweiß treten hervor und sorgen auch für ein äußerst unangenehmes Gefühl. Damit das Auge gesund bleibt, ist es auf ausreichend Sauerstoff angewiesen. Kontaktlinsen jedoch behindern die Sauerstoffversorgung, was die Beschwerden hervorruft. Besonders, wenn Kontaktlinsen länger als einen Tag getragen werden, lässt sich das Phänomen rote Augen gut beobachten. Doch auch Staub kann eine Ursache sein: Die kleinen Partikel gelangen unter die Linsen und verursachen eine Reibung, welche die Blutgefäße schädigt.

Kontaktlinsen sitzen direkt auf den Augen und müssen daher exakt angepasst werden. Es kann jedoch passieren, dass sich Ihre Augen mit den Jahren verändern. Werden die Linsen nicht erneut angepasst, sitzen sie nicht optimal und reizen das Auge.

Ein weiterer Grund für rote Augen ist eine Unverträglichkeit von Kontaktlinsen oder eine Allergie gegen ein Pflegemittel. Wechseln Sie zunächst das Pflegemittel – stellen Sie danach eine deutliche Besserung fest, haben Sie die Ursache bei sich schon gefunden. Wenn nicht, suchen Sie einen Spezialisten auf, denn wenn Sie Ihre Kontaktlinsen nicht vertragen, können Sie diese auch nicht weiter einsetzen. Wird die Ursache nicht behoben, können Kontaktlinsen zu einer Entzündung im Auge führen, die im schlimmsten Falle bleibende Schäden hinterlässt.

Rötungen und Augenbrennen durch Kontaktlinsen: Gegenmaßnahmen

Kontaktlinsen, die Jucken, rote Augen oder ein akutes Brennen verursachen, schränken Ihre Lebensqualität erheblich ein. Dies können Sie mit folgenden Maßnahmen verhindern:

Zunächst sollten Sie von einem Augenarzt feststellen lassen, ob Ihre Kontaktlinsen optimal passen. Tragen Sie nur Kontaktlinsen, wenn Ihnen diese von einem Experten verschrieben wurden. Im Zuge der Anpassung ist es sinnvoll, wenn Sie sich das richtige Einsetzen und Herausnehmen noch einmal detailliert erklären lassen. Denn sind diese Grundlagen nicht gegeben, ist es wahrscheinlich, dass Sie Ihre Kontaktlinsen nicht vertragen werden.

Unerlässlich ist es auch strenge Hygiene, um Augeninfektionen zu vermeiden: Reinigen Sie Ihre Kontaktlinsen sorgfältig und regelmäßig mit einem Reinigungspräparat. Für die Zeit, in der Sie Ihre Linsen nicht tragen, brauchen Sie einen Aufbewahrungsbehälter. Auch dieser muss regelmäßig gereinigt und sogar regelmäßig ausgetauscht werden, um schädliche Ablagerungen zu verhindern.

Zwar ist es nach einem anstrengenden, langen Abend verlockend, die Kontaktlinsen einfach über die Nacht drinzubehalten – aber dies ist eben auch schlecht für die Augen. Wenn Sie keine speziell dafür ausgelegten Linsen besitzen, sollten Sie Ihre Kontaktlinsen jeden Abend entfernen, um Reizungen an den Augen gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Wenn Sie ohnehin aufgrund Ihrer Kontaktlinsen mit roten Augen zu kämpfen haben, kann Anstrengung – zum Beispiel in Form von Bildschirmarbeit – das Problem verstärken. Für diesen Fall ist es ratsam, Augentropfen immer dabei zu haben. Diese befeuchten die Augen und sorgen innerhalb kurzer Zeit für Linderung. Tipp: Wenn Sie besonders empfindliche, sensible Augen haben, greifen Sie zu einem Präparat ohne Konservierungsstoffe.